Monarchiefreunde

Bürgervereinigung für die Wiederherstellung des Deutschen Kaisertums

Der Neue Schatzmeister

Landesverband Bayern

OFFENER BRIEF

ZUR PRÄSIDENTEN-KRISE

 

Sehr verehrter Herr Bundestagspräsident!

 

Die Monarchiefreunde Deutschlands beobachten mit Sorge die derzeitigen Vorgänge um den z. Zt. amtierenden Bundespräsidenten, Herrn Christian Wulff. Nach unserer Auffassung hat Herr Wulff das Amt des Bundespräsidenten nachhaltig beschädigt. Dieser Schaden wird auch durch einen evtl. Rücktritt des Herrn Wulff vom Amt des Bundespräsidenten nicht behoben.

 

Auch ein zukünftiger Hausherr im Schloß Bellevue*) wird diese Beschädigung des Amtes nicht beheben können, da dieser Präsident wiederum aus der derzeitigen Politiker-Klasse ausgewählt wird.

 

Wir Monarchiefreunde ersuchen Sie, verehrter Herr Bundestagspräsident, umgehend Schritte einzuleiten, die in Richtung der Wiederherstellung des Deutschen Kaisertums gehen. Sie selbst verkündeten bei der letzten Wahl des Bundespräsidenten:

 

«In einigen westlichen Demokratien ist die staatliche Spitze durch eine erbliche Monarchie besetzt – mit dem durchaus beachtlichen Argument mancher Staatsrechtler, es sei klug, auch und gerade in einer Demokratie das Amt des Staatsoberhauptes dem Ehrgeiz der Parteien und gesellschaftlichen Gruppen zu entziehen und nicht der sonst unverzichtbaren Mehrheitsregel zu unterwerfen.» Nach diesem Satz gab es in der Bundesversammlung unerwarteten Applaus.

 

Daß eine Einführung der Monarchie in Deutschland auch unter dem Grundgesetz möglich ist, haben bereits in den Fünfzigern Jahren namhafte Juristen bestätigt. In letzter Zeit hat Herr RA Prof. Dr. jur. habil. Michael Elicker, München, diese Aussage in einer bemerkenswerten Buchbesprechung zu den „Gedanken zum Staatsentwurf von Fürst Adam II.“ in der Liechtensteiner Juristen-Zeitung (JLZ) wiederholt.

 

Die „Bürgervereinigung der Monarchiefreunde“ sehen in den derzeitigen Chef des Hauses Hohenzollern, Prinz Georg Friedrich von Preußen, den geeigneten Thronprätendenten. Mit seiner Gemahlin Prinzessin Sophie würde ein würdiges Kaiserpaar wieder im Schloß Bellevue residieren. Bei einer kurzfristig notwendigen Neuwahl unseres Staatsoberhauptes, wäre das Gebot der Stunde, den Prinzen von Preußen zur Wahl des Bundespräsidenten vorzuschlagen.

 

In Verantwortung für das Deutsche Volk und die Erhaltung des Deutschen Nationalstaates in einem „Europa der Vaterländer“ sollte dieser Weg zur Wiedereinführung des Kaisertums unverzüglich beschritten werden.

 

Mit vorzüglicher Hochachtung

 

 

*) Zuletzt im Kaiserreich Amtssitz des Kaisers Wilhelm II., hier unterzeichnete der Kaiser im Oktober 1918 die große Verfassungsreform, die Deutschland zur vorbildlichsten, demokratisch verfaßten Monarchie in Europa machte !

 

Aktivitäten

»Mit der Faust der Nazis im Nacken stimmten die Abgeordneten des Reichstags 1933 (außer KPD und SPD) dem ›Ermächtigungsgesetz‹ zu, mit dem sie ihre Kontrollrechte aufgaben.

Keine Entschuldigung haben  die Abgeordneten, die im Reichstag (Bundestag) für den ESM-Vertrag stimmten und einem nicht gewählten und nicht rechenschaftspflichtigen Direktorium unbegrenzte finanzielle Macht überlassen.

Wir werden das Abstimmungsverhalten jedes einzelnen Abgeordneten veröffentlichen und Sie bei jeder Gelegenheit daran erinnern.«

Nicht nur „ATAC“ ist dieser Ansicht.

Der Euro-Rettungsschirm ESM beschneidet das Haushaltsrecht des Bundestages. Er verstößt gegen das Grundgesetz. Alle Abgeordneten wußten, daß sie das Grundgesetz brechen, wenn sie  dem Ermächtigungsgesetz 2.0 zustimmen. Unsere Volksvertreter haben es trotzdem getan.

Mit dem Ermächtigungsgesetz schuf Adolf Hitler 1933 die rechtliche Grundlage für die NS-Diktatur. An Parlament und Verfassung vorbei konnte die Nazi-Regierung dadurch Gesetze und Verordnungen erlassen, Parteien verbieten und deren Repräsentanten verfolgen. Jegliche demokratische Kontrolle war durch das Ermächtigungsgesetz ausgehebelt. Nicht anders ist es mit dem Ermächtigungsgesetz 2.0!

Gedenkfeier für Prinz Albert

Markgraf von Sachsen 1934 - 2012

 

 

 

 

 

 

Grußworte vom Präses

Professor Dr. H-D. Fraund

 

Wir sind heute hier zum Gedenken an unseren hochverehrten Verstorbenen, Seine Königliche Hoheit, Dr. phil. und Ehrendoktor einer amerikanischen Universität Prinz Albert von Sachsen Herzog zu Sachsen Markgraf von Meißen.

Leben und Wirken dieses großen Wettiners waren gekennzeichnet von der Hingabe an eine einzige und überragende Aufgabe, der Faszination einer großen Seele.

Wir, seine Weggenossen, erlebten bis zuletzt einen Meister der Historie, Erbe und Sachwalter des Hauses Wettin.

Die Aura seiner Vorträge, Publikationen und seiner menschlichen Größe wirken weit hinein – in das Heute und Morgen, die Zeit ohne ihn.

Am Samstag, 16 Mai 2015 fand an der Grablege von Dr. Prinz Albert von Sachsen die feierliche Einweihung der prinzlichen Gruftanlage statt. Er war bereits am 6. Oktober 2012 verstorben, hatte bisher aber nur ein schlichtes Holzkreuz auf der letzten Ruhestätte, die sein großer Vorfahre August der Starke 1720 anlegen ließ.

Die Anteilnahme unter Einbeziehung vieler Schützenverbände war großartig und entsprach seiner Verehrung im sächsischen Raum und der alten Residenzstadt Dresden.

Organisiert hatte die Feierlichkeit die Witwe des Verstorbenen, Prinzessin Elmira von Sachsen, gemeinsam mit Chevalier Klaus von Przyklenk.

Der letzte Königs-enkel war unser hochverehrter Präses. Prinz Albert bereicherte mit großer volkstümlicher Be-scheidenheit den monarchischen Gedanken Wir Monarchiefreunde gedenken seiner in Würde und Ehren.